2. Februar 2011
Die Stadt Dresden verlangt zum ersten Mal bei ihren Ausschreibungen für Natursteine eine Erklärung der Firmen, dass ihre Steine nicht aus ausbeuterischer Kinderarbeit kommen. Das ist ein kleiner erster Schritt, den wir begrüßen!
Jetzt kommt es darauf an, diese Vergaben gewissenhaft durchzuführen, die Bedingungen bei den Firmen einzufordern, diese zur konsequenten Einhaltung zu verpflichten und weitere Mindestarbeitsnormen durchzusetzen.
2. Februar 2011
Die Europäische Kommission veröffentlichte am 28.1.2011 den lang erwarteten Leitfaden
“Sozialorientierte Beschaffung – Ein Leitfaden für die Berücksichtigung sozialer Belange im öffentlichen Beschaffungswesen/ Buying social: a Guide to taking account of social considerations in public procurement.”
Europäische Nichtregierungsorganisationen und Gewerkschaften beurteilen diesen Leitfaden in ihrer Pressemitteilung (englisch) als “unfähig, das wahre Potenzial öffentlicher Beschaffung als Instrument der Umsetzung sozialer und nachhaltiger Entwicklungsziele zu reflektieren. Viel mehr wird gebraucht, um die Erwartungen des EU-Vertrages und internationaler Verpflichtungen in diesem Bereich zu erfüllen.”
25. Januar 2011
Informieren Sie sich über unsere Aktivitäten des vergangenen Jahres:
Bericht SACHSEN KAUFT FAIR 2010
22. Dezember 2010
Neuer Leitfaden für den Blumeneinkauf von Kirchen und Kommunen erschienen!
Mehr Informationen und den Link zur Publikation erhalten Sie in unserer Produktrubrik Blumen.
1. November 2010
Menschenrecht auf einen existenzsichernden Lohn weit verfehlt.
Download Recherchebericht als PDF
27. Mai 2010
Wie werden sächsische Polizeiuniformen hergestellt? Wo werden diese unter welchen Bedingungen produziert? Wer liefert diese Textilien? Die Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag hat dazu eine kleine Anfrage an die Sächsische Staatsregierung gestellt.
Anzeige/Download Datei: SLT-Drs-5-2528_2010-06-26.pdf
27. Januar 2010
Das Standardwerk für die Anwendung sozialer Kriterien in der öffentlichen Beschaffung ist nun in der Neuauflage erhältlich. Diese berücksichtigt die aktuellen rechtlichen Grundlagen nach der Novellierung des Bundesvergaberechts.
Mit dieser Neuregelung im Vergaberecht wird den Ländern, Städten und Kommunen ein wirksames Instrument an die Hand gegeben, soziale und ökologische Standards vorzugeben und zu berücksichtigen. Wie dies konkret in der Umsetzung aussehen kann, dazu gibt die Publikation „Sozialstandards in der öffentlichen Beschaffung“ umfangreich Auskunft und kann ab jetzt bestellt werden unter: www.agl-einewelt.de.
Die vollständige Pressemitteilung der agl finden Sie hier.
11. Januar 2010
Die Clean Clothes Campagain (CCC, Kampagne für Saubere Kleidung) hat ihren Bericht zu Textilherstellern im Outdoor-Bereich herausgegeben und kritisiert darin Arbeits- und Menschenrechtsverletzungen. Es wird die Umsetzung eines umfassenden Verhaltenskodex von den Firmen gefordert. Es gibt bisher nur wenige Firmen, die sich um Transparenz und Verantwortung für ihre Lieferkette bemühen.
3. Dezember 2009
Städte und andere öffentliche Auftraggeber bekommen jetzt Unterstützung bei der rechtssicheren und praxistauglichen Einforderung sozialer Standards in öffentlichen Aufträgen. So kann die öffentliche Hand mit dem novellierten Vergaberecht zum Beispiel ausbeuterische Kinderarbeit bei Aufträgen ausschließen sowie das Einhalten von bestehenden internationalen Regeln über Mindestlöhne verlangen. Der neue Leitfaden „Berücksichtigung sozialer Belange im Vergaberecht“ soll die Städte bei ihrem Engagement unterstützen.
Den Leitfaden gibt es als Download beim Deutschen Städtetag.
26. November 2009
Die Stadt Dortmund hat als erste Stadt in Deutschland die Mitarbeiter ihrer Betriebskantine mit Arbeitsbekleidung ausgestattet, bei deren Produktion die Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen durch eine Multistakeholderinitiative (MSI) kontrolliert wurde. Als Mitglied der Fair Wear Foundation hat die Firma hessnatur den Zuschlag erhalten. Sie gewährleistet, dass in der gesamten Produktionskette von der Faser bis zum Endprodukt sozialverträglich produziert wird. Die Kampagne für Saubere Kleidung hat die Stadt bei der Beschaffung beraten und Kriterien zur Einhaltung der Sozialstandards und deren unabhängiger Kontrolle bereitgestellt.
Mittelfristig soll die kommunale Beschaffung in den “gefährdeten” Warengruppen sukzessive auf ökologische und soziale Kriterien umgestellt werden.
Am letzten Donnerstag fand dazu eine Pressekonferenz in Dortmund statt. Hier gibt es die Presseerklärung der Stadt.