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No Choice but to fight?

23. November 2009 (bastian.schmidt)

Verletzungen von Arbeitsrechten und Gefährdung der Umwelt in der chinesischen Elektronikindustrie -
Was kann die öffentliche Hand tun?

27.11.2009, Dresden
14.50 Uhr, TU dresden

Hörsaalzentrum, Raum E03, Bergstr. 64

Der Arbeitsrechtsaktivist Kevin Li der chine­sischen Organisation Globalization Monitor (www.globalmon.org.hk) berichtet von den aktuellen Arbeitskämpfen in der chinesi­schen Elektronikindustrie.
Bei Wintek, einem Touchscreenhersteller, der für Markenunternehmen wie Apple,  Lenovo, Motorola und Samsung produziert, wurde im April 2009 gestreikt. Die Arbeiter/innen wehrten sich gegen erzwungene, exorbitante Überstunden und deren unzu­reichende Bezahlung, gegen Gehaltskürzun­gen ohne vorherige Verhandlungen, gegen gesundheitsschädliche Arbeitsbedingungen  und gegen das Fehlen einer wirksamen Interessenvertretung.
Kevin Li wird auch von den Arbeitskämpfen bei Gold Peak, einem großen Batterieher­steller, berichten. 2004 wurde bekannt, dass Hunderte von A rbeiter/innen schwere Kadmiumvergiftungen bei der Arbeit erlitten hatten. Die Kämpfe um Anerkennung und Entschädigungen dauern bis heute an.
Öfentliche Einrichtungen wie Gemeinden, Schulen oder auch die TU Dresden können diese Arbeitskämpfe unterstützen, indem sie beim Einkauf von Elektronikprodukten wie z. B. Computern von den Unternehmen die Einhaltung grundlegender Arbeitsrechte und Umweltschutzrichtlinien verlangen.
Wir wollen Strategien zur Unterstützung der chinesischen Arbeiter/innen diskutieren.
Welche Möglichkeiten haben Endverbrau­cher/innen? Hilft die Berücksichtigung sozialer und ökologischer Kriterien im öfent­lichen Einkauf die Arbeitsbedingungen in den Fabriken zu   verbessern und die Umwelt zu schonen?

Kontakt
weed@weedonline.org
Telefon: 030 27582163
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