Recherchen

Wie werden eigentlich Polizeiuniformen eingekauft?

In einem gemeinschaftlichen ProjekBildschirmfotot haben das Bremer Entwicklungspolitische Netzwerk, der Eine Welt e. V. Leipzig und das Entwicklungspolitische Netzwerk Sachsen eine Recherche und Potentialanalyse zur Beschaffung von Polizeiuniformen über Zentralstellen durchgeführt. Was zunächst kompliziert klingt, ist eigentlich ganz einfach: Die Polizei in Bremen muss ebenso wie die in Sachsen eingekleidet werden. Wie das gemacht wird und vor welchem rechtlichen Hintergrund, wissen aber nur Wenige. Interessant ist es vor allem für die Zivilgesellschaft, um Einfluss auf das Einkaufsverhalten der öffentlichen Hand zu nehmen. Eine Zusammenfassung verschafft einen Überblick über unsere Rechercheergebnisse: Von Sachsen bis Bremen – Sozial verantwortlicher öffentlicher Einkauf von Polizeiuniformen über zentrale Beschaffungsstellen.


Studie zeigt: Missachtung von Arbeits- und Menschenrechten in der Berufsbekleidungs- und Heimtextilindustrie

Die Christliche Initiative Romero und die Kampagne für Saubere Kleidung haben im Jahr 2011 28 deutsche Berufsbekleidungs- und Heimtextilunternehmen, von denen ein Großteil die öffentliche Hand beliefert, zum Thema Unternehmensverantwortung und Sozialstandards in der Produktionskette befragt – mit ernüchterndem Ergebnis: Firmenprofile – Für die Einhaltung von Sozialstandards in der Berufsbekleidungs und Heimtextilindustrie

Die Ergebnisse von 2013/2014 finden Sie hier.


Price-Waterhouse-Coopers findet: Öko-soziale Beschaffung schont Klima, Beschäftigte und Etat!

“Natürlich ist ein vorsichtiger Umgang mit Steuergeldern gefordert, was aber nicht bedeutet, dass die öffentliche Hand immer die – auf den ersten Blick – kostengünstigste Lösung wählen sollte. Vielmehr fordert die durch den Klimawandel sensibilisierte Bevölkerung einen verantwortungsbewussten Umgang mit ihrem Geld, der auch den volkswirtschaftlichen Mehrwert umweltfreundlicher Waren oder Dienstleistungen, etwa reduzierte CO2-Emissionen, berücksichtigen sollte. Zumal die Studie ja gerade auch aufgezeigt hat, dass angesichts geringerer Lebenszykluskosten Umweltschutz in der öffentlichen Beschaffung durchaus Einsparpotential bietet.” Download Studie Price-Waterhouse-Coopers


Wo stehen wir in Sachen öko-sozialer Beschaffung auf kommunaler, Landes- und europäischer Ebene?

Die Studie “Quo vadis, Beschaffung?“ zeigt auf Grundlage aktueller Analysen große Lücken bei der Implementierung und Kontrolle von kommunalen Ratsbeschlüssen auf. Sie bietet umfassende Darstellung des Umsetzungsstandes und der Reichweite bestehender Landesvergabegesetze und -entwürfe. Dazu liefert sie Anregungen und Erfahrungen aus dem europäischen Ausland.

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