Made in Europe

MADE IN EUROPE – Arbeiterinnen in der Berufsbekleidungsbranche der Republik Mazedonien

„Ich verdiene monatlich zwischen 5.000 und 7.000 Denar, das ist nicht einmal der gesetzliche Mindestlohn“ sagt die mazedonische Näherin Emilija. Der Mindestlohn beläuft sich auf 101 EUR und ist damit von einem Existenzlohn ebenso weit entfernt wie in Bangladesch und weit niedriger als in China oder Indonesien. Emilija näht Berufsbekleidung. Fast jeder zweite Beschäftigte trägt sie. Oft wird sie von Steuergeldern bezahlt – für Feuerwehrleute, Polizist_innen, Ärzt_innen, Köch_innen, Richter_innen z. B. Die CLEAN CLOTHES CAMPAIGN enthüllt Extremausbeutung in einem Land, das uns geografisch näher liegt als Griechenland. Ein Filmpreiswettbewerb in Sachsen thematisiert diese „nackte Wahrheit über Uniformen“.

Made in Europe – Schweizer, österreichische und deutsche Berufsbekleidungsfirmen profitieren von Armut und Angst unter mazedonischen Arbeiterinnen. Recherche zur Berufsbekleidungsproduktion in der Republik Mazedonien (deutsch)

Made in Europe – SWISS, AUSTRIAN AND GERMAN WORKWEAR SUPPLIERS
PROFIT FROM MACEDONIAN WORKERS’ POVERTY AND FEAR. A Research of workwear production in the Republic of Macedonia (english)

 

Weiter Informationen:

www.evb.ch
www.fairebeschaffung.at/de/presse/
www.saubere-kleidung.de/index.php/oeffentliche-beschaffung/meldungen

 

Die Filmclips zur Recherche:

Teil 1

Teil 2

Teil 3

Fotos für JournalistInnen: Lebenshaltungskosten in der Republik Mazedonien:

Fotos: Susanne Hörenz/3.Etage Film

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Unternehmensrecherchen

 

 

 

 

 

 

Bei Bohemia Fashion, einem Zulieferer der Stadt Leipzig und Unterauftragnehmer für sächsische Kommunen, wird das Menschenrecht auf einen existenzsichernden Lohn weit verfehlt: Bohemia Fashion stellt Babykleidung und Arbeitskleidung für öffentliche Auftraggeber her. Gewerkschaften sind im Betrieb nicht vertreten. Der dort garantierte Mindestlohn reicht nicht aus für die Deckung der Lebenshaltungskosten. Lesen Sie den Recherchebericht.